Menü mit Informationen über die Fraktion:
Sie befinden sich hier:  Meldung Ansicht

Menü mit den Themen:

Newsletter

Immer gut informiert!

Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren:

Vorname:

Name:

E-Mail-Adresse:

HTML E-Mail?


Inhalte:

Art: Pressemitteilung

Thema: Bauen + Wohnen

Dortmunder Wohnungsmarkt - GRÜNE teilen Bedenken des Netzwerks "arm in arm"

Anträge der Fraktion zu gefördertem Wohnraum und Quartierschutz liegen vor

Die GRÜNEN im Rat teilen die Bedenken des Netzwerks „arm in arm“ hinsichtlich der Situation des Dortmunder Wohnungsmarktes gerade für einkommensschwache Personen und Familien. Die Fraktion hatte deshalb in ihrem Antrag zum städtischen Haushalt 2019 das Thema Wohnen zu einem Schwerpunkt gemacht.

Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN: „Wir teilen die Sorge und Befürchtungen vieler Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich steigender Mieten und bezahlbarem Wohnraum. In den letzten Jahren ist der sozial geförderte Wohnraum massiv reduziert worden. Das hat dazu geführt, dass einkommensschwache Personen und Familien kaum noch entsprechende Wohnungen finden. Das muss sich dringend wieder ändern. Für uns ist klar: In Dortmund soll jeder eine gute Wohnung finden und sich diese Wohnung auch leisten können.“

Die GRÜNEN hatten deshalb Ende des letzten Jahres beantragt, dass beim Neubau von Wohnungen statt wie bisher 25 mindestens 30 Prozent als öffentlich geförderter Mietwohnungsbau realisiert werden. Zusätzlich sollen mindestens 5 Prozent neu geplanter Wohnungen im sogenannten preisgedämpften Segment zu vertraglich abgesicherten Anfangsmieten im Bereich von 7 bis 8 Euro vermietet werden. Die Verwaltung sollte prüfen, wie ein Konzept aussehen kann, das die Festlegung und Anwendung einer gedeckelten Nettokaltmiete und weiterer Vorgaben wie Zielgruppen und Bindungsfristen regelt. Das Ergebnis soll bis Ende März vorliegen

Ingrid Reuter: „Wir wollen aber nicht nur neue zusätzliche Wohnungen für einkommensschwache Personen und Familien. Wir wollen auch, dass der bestehende bisher geförderte Wohnraum erhalten bleibt. Denn auch das ist ein Problem. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus werden für viele kleinere und größere Siedlungen Sanierungen und Modernisierungen geplant – eine durchaus positive Entwicklung, bei der jedoch die Gefahr besteht, dass die bisherigen Mieter*innen aus ihren Quartieren verdrängt werden. Vorbeugend kann die Stadt mit einer Erhaltungssatzung reagieren. Unser Antrag dazu wurde mehrheitlich angenommen.“

Artikel vom: 27.02.2019


Menü mit den Spezialthemen:

Aktuell in Dortmund

Flucht
Rechts gegen Rechts
Ost-West-Tangente
Nordstadt