Die Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN bittet die Verwaltung um eine Stellungnahme zur aktuell veröffentlichten Studie der Heinrich-Böll-Stiftung zum Anteil von Frauen in der Kommunalpolitik.
Dabei bitten wir insbesondere um die Beantwortung der folgenden Fragen:
Der Anteil von Frauen in Wahlämtern und Schlüsselpositionen in den Kommunalparlamenten und in der Kommunalverwaltung hat sich in Dortmund im Vergleich zur letzten Studie mit -16 % deutlich verschlechtert.
Welche Möglichkeiten sieht die Dortmunder Verwaltung, diesem Trend entgegenzuwirken und die Frauenrepräsentation in der Kommunalpolitik zu verbessern?
Inwieweit werden bereits Maßnahmen ergriffen, um eine paritätische Repräsentation in der Kommunalpolitik, bei Spitzenpositionen in der Kommunalverwaltung und bei Führungspositionen zu erreichen?
Begründung:
Zum fünften Mal ist im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung das Ranking deutscher Großstädte zur Repräsentanz von Frauen in Wahlämtern und Schlüsselpositionen in den Kommunalparlamenten und in der Kommunalverwaltung veröffentlicht worden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine – gemessen am Bevölkerungsanteil – repräsentative Besetzung kommunaler Ämter durch Frauen nach wie vor aussteht. Insgesamt ist im Ergebnis aller Städte ein positiver Trend zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu, hat sich die Situation in Dortmund allerdings verschlechtert.