Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet die Verwaltung unter dem o.g. Punkt um die Beantwortung der folgenden Fragen:
- Welche Kenntnisse hat die Verwaltung über die Aktivitäten des Netzwerks „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ in Dortmund?
- Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, das Potential des Netzwerks für Dortmunder Schüler*innen zu nutzen?
- Sollte das Netzwerk in Dortmund nicht aktiv sein: Wie werden die Potentiale von Lehrkräften mit Zuwanderungsgeschichte in Dortmund genutzt, insbesondere hinsichtlich der sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen?
- An welchen Schulen in Dortmund wird aktuell welcher herkunftssprachliche Unterricht angeboten?
- Welche Lücken sieht die Verwaltung aktuell im Angebot des herkunftssprachlichen Unterrichts in Dortmund?
- Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung perspektivisch für herkunftssprachlichen Unterricht in Dortmund für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine?
Begründung:
Auf Landesebene wurde 2007 das Netzwerk "Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte" initiiert. Zuständig ist bis heute die Landesstelle für schulische Integration der Bezirksregierung Arnsberg mit Sitz in Dortmund
Die Herkunftssprachen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sollten als Stärke und Potential wahrgenommen und gefördert werden.