Das Land NRW und die Aktion Mensch haben erstmals ein gemeinsames Förderangebot für inklusive Sozialräume aufgelegt, mit dem in vier Modellkommunen in Nordrhein-Westfalen über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren neue Aktivitäten zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen entstehen sollen. Ziel ist die Stärkung inklusiver Sozialräume in den Kommunen. Gemeinsam bewerben konnten sich Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner aus Kommunalverwaltungen und gemeinnützigen Organisationen, wie Vereinen, Verbänden, Initiativen oder Interessenvertretungen. Die Aktion Mensch stellt zu diesem Zweck bis zu 100.000 Euro pro Jahr und Kommune bereit, beispielsweise für Personal- und Projektkosten bei örtlichen gemeinnützigen Organisationen. Das Land fördert die Kommunalverwaltung ebenfalls mit bis zu 100.000 Euro jährlich. Insgesamt stehen bis zu vier Millionen Euro für die Inklusion vor Ort zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endete am 31. Mai 2022.
(https://www.mags.nrw/inklusion-vor-ort)
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Ist der Verwaltung das Förderprogramm bekannt?
2. Hat sich die Verwaltung hinsichtlich der Teilnahme als Modellkommune beworben?
3. Wenn Ja: Mit welchen Netzwerkpartner*innen?
4. Wenn Nein: Warum gab keine Bewerbung?
5. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung trotz Beendigung der Bewerbungsfrist noch am Förderprogramm teilnehmen zu können?
6. Welche anderen Aktivitäten finden aktuell unter dem Titel „Inklusion vor Ort“ in Dortmund statt z.B. im Bereich des Sports?
Es wird darum gebeten die Beantwortung auch dem Behindertenpolitischen Netzwerk zur Verfügung zu stellen.