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Thema:  Stadt + Rat

Art: Pressemitteilung

Diffamierungen des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Ullrich Siera

Zu den Diffamierungen des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Ullrich Sierau äußert sich Hilke Schwingeler, Sprecherin des GRÜNEN Kreisverbandes:

„Die Überheblichkeit des SPD-Oberbürgermeister-Kandidaten ist schwer zu ertragen. Das betrifft seine Äußerungen über die zukünftige Zusammensetzung des Verwaltungsvorstandes, vor allem aber gegenüber den zwei GRÜNEN Dezernent*innen.

Es ist ein Unding, wenn ein Dienstvorgesetzter wie der OB seine eigenen Mitarbeiter*innen in der Öffentlichkeit demontiert – egal, ob sie noch für die Stadt arbeiten oder nicht. Dass er das trotzdem macht, zeigt vor allem eins: Er hat keinen Führungsstil.

Das gilt insbesondere für seine Äußerungen über die GRÜNE Kinder- und Jugenddezernentin. Der Oberbürgermeister muss klar stellen, wie er nach seinen Äußerungen weiterhin vertrauensvoll zusammenarbeiten will. Darüber hinaus haben auch alle anderen Verwaltungsmitarbeiter*innen ein Recht darauf zu erfahren, auf was für öffentliche Ausfälle des Oberbürgermeisters ihnen gegenüber sie sich einzustellen haben. Der Oberbürgermeister erzeugt damit in der Verwaltung ein Klima der Unsicherheit und Angst statt des Vertrauen und der guten kollegialen Zusammenarbeit. Wenn er mit diesem Stil den Wahlkampf rocken will, dann vertut er sich. Er verwechselt da rocken mit pöbeln.

Und auch an einer weiteren Stelle überschätzt sich Sierau, wenn es um die Zusammensetzung des Verwaltungsvorstandes geht. Denn nach wie vor werden die Dezernent*innen vom Rat gewählt und nicht vom Oberbürgermeister nach Lust und Laune eingesetzt. Auch, wenn der das gerne so hätte.

Wenn sein Führungsprinzip aus den Begriffen Durchblick, Disziplin und Demut bestehen soll, dann scheitert das bei ihm vor allem an einem: An der Demut. Das zeigen auch viele seine Äußerungen der Vergangenheit – sei es gegenüber Ratsmitgliedern oder auch bei seinen Besuchen in den Bezirksvertretungen wie zuletzt in Hörde. Es ist gut, dass dies zunehmend öffentlich wird. Denn es macht einer breiten Öffentlichkeit deutlich, wie wenig souverän dieser OB ist.“

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