Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) malt ein düsteres Bild für die nähere Zukunft: "Es ist zu erwarten, dass die Energieversorgung in Deutschland im Jahr 2022 streng reguliert werden wird. Nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie kann davon ausgegangen werden, dass Schwimmbäder nach Einschätzung der Politik nicht zu den systemrelevanten Einrichtungen gehören werden. Damit werden sie sich mit einem erheblich kleineren Anteil der Energieversorgung zufrieden geben und sich auf diese Situation angemessen vorbereiten müssen."
Sollte die Energieversorgung für die Bäder stark beschränkt werden, schlägt die DGfdB mehrere Sparschritte vor - von der Senkung der Wassertemperaturen über die Außerbetriebnahme beheizter Außenbecken und Attraktionen bis hin zur kompletten Schließung.
Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit um Stellungnahme der Verwaltung:
- Inwiefern wurden in den Bädern der Vereine, Sportwelt und der Stadt die Temperaturen gesenkt? Mit welchen Einsparungen rechnet die Verwaltung hier?
- Welche Erkenntnisse über Einsparungen beim Beheizen der Bäder hat die Verwaltung vor dem Hintergrund der Konkurrenz von Frei- und Schwimmbädern in der Umgebung Dortmunds?
- Welche Auswirkungen haben die Einsparungen für den Betrieb der Lehrschwimmbecken und den Nachholbedarf im Schwimmunterricht?
- Mit welchen Maßnahmen plant die Verwaltung kurzfristig zu einer möglichen Beheizung der Bäder, zum Beispiel durch Solarabsorber?